© 2021 atelier bettfedernfabrik  |  erstellt mit easyCMS 

Heute, Dienstag, 26. Oktober 2021
201920202021
JuniJuliAugust
MoDiMiDoFrSaSo
  12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031  
1. August 2021 - 29. August 2021
BYE BYE BINARY - Ausstellungsprojekt zum Thema Gender
Im eigenen Kopf, im Familien- und Freundeskreis, in der Politik – das Thema Geschlecht sorgt überall für Diskussionsstoff. Die Theorie, dass Geschlechtsidentität (Gender) sozial konstruiert wird, ist in wissenschaftlichen Kreisen mittlerweile weit verbreitet, Rollenklischees und Stereotypen prägen unser Bild davon was „typisch männlich“ und was „typisch weiblich“ ist. Spätestens seit der Änderung des Personenstandsgesetz im Jahr 2018, die die Angabe „divers“ ins Geburtenregister für Menschen ermöglicht, die weder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, wird die Binarität der Geschlechter – das heißt die strikte Aufteilung in Frau und Mann – auch rechtlich infrage gestellt. Die kürzlich vom Bundestag abgelehnten Anträge zum sogenannten Selbstbestimmungsgesetz, zeigt allerdings, dass hier noch viele Fragen ungeklärt sind.
KÜNSTLER*INNEN ERFORSCHEN GESCHLECHTSIDENTITÄTEN

Die Ausstellung Bye Bye Binary, die Ilka Theurich (Kuratorin) gemeinsam mit dem kreHtiv Netzwerk Hannover und einem 12 köpfigen Beirat organisiert hat, baut auf einem offeneren und diverseren Ansatz zur Geschlechtsidentität auf. Die beteiligten Künstler*innen erforschen durch Installationen, Videos, Skulpturen und Klangkunst bestehende Geschlechternormen und vor allem das eigene Erleben von Geschlecht, jenseits gesellschaftlich vorgegebener Grenzen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie Geschlechtsidentität durch Performance geprägt und auch verändert werden kann, oft indem der Körper selbst als Skulptur behandelt wird. Ziel ist es Geschlechterfragen nicht nur theoretisch zu verhandeln, sondern ein ganz praktisches Verständnis dafür zu schaffen, was echte Gleichberechtigung bedeuten muss und diesen Diskurs in Hannover in eine möglichst breite Öffentlichkeit zu tragen. Entstanden ist eine vielseitige Ausstellung, die das Thema Gender in all seinen Facetten und auf ganz individuelle Weise beleuchtet.

Die zweiteilige Ausstellung wird an unterschiedlichen Locations zu sehen sein: In den Weltspielen (Weidendamm 8, 30167 Hannover) ab dem 01.08. und im Monkey's (Raschplatz 11G, 30161 Hannover) ab dem 08.08.

PART 1

WELTSPIELE
WEIDENDAMM 8

VERNISSAGE
01.08.2021, 11 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
DO.-SO. 15-19 UHR

TICKETS: SOLIDARISCHES PREISSYSTEM
14 / 10 / 7 / 5 / 3 / 1 Euro,
je nach Möglichkeit der Besucher*innen
Tickets gelten für beide Locations

PART 2

MONKEY'S
RASCHPLATZ 11G, 30161 HANNOVER

VERNISSAGE
08.08.2021, 11 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
DO.-SO. 15-19 UHR

Tickets und Rahmenprogramm finden sie demnächst hier: Byebyebinary.krehtiv.de
19. Juli 2020 - 16. August 2020
Als die Sonne vom Himmel fiel
Humanität in der Bildenden Kunst?
Hiroshima 75 Jahre danach…
Zeichnungen

Wie reagieren KünstlerInnen auf Hiroshima? Was haben sie 75 Jahre nach dem Atombombenabwurf auf die japanische Stadt dazu zu sagen? Das deutsch-japanische Paar Chieko Fumikura und Frank Fuhrmann zeigt aus diesem Anlaß eine großformatige Kalligraphie. Wolfgang A. Pionteks Thema sind abstürzende Käfer, die für ihn für die Kreatur stehen. Dazwischen tut sich in graphischen Arbeiten von Kerstin Henschel, Janos Nadasdy, Ulrike Schoeller, Jörg Hufschmidt, Anne Nissen und Anton Riebe ein breites Spektrum der künstlerischen Auseinandersetzung auf.

Künstlerin aus dem atelier:bettfedernfabrik:
Kerstin Henschel

Veranstaltungsort:
Eisfabrik e. V.
Weisse Halle
Seilerstr. 15 F
30171 Hannover

Öffnungszeiten:
Do-Sa 15-18 Uhr
So 14-18 Uhr
Donnerstag, 1. August 2019
19:00 - atelier:performance #20 - Ronald Bal (NL)
Ronald Bal ist ein in Rotterdam ansässiger bildender Künstler, der sich hauptsächlich auf Performancekunst, Storytelling, Installation und linsenbasierte Medien konzentriert. Sein Œuvre beschäftigt sich mit Gefahren und Fragilität in intimen Systemen und Naturereignissen. Inspiriert von sozialem Austausch, Cyborg, Geschichte und Ökologie auf dem Gebiet der Anthropologie konzentriert er sich derzeit auf den organischen Körper und einen digitalen Text. Simulation des Physischen und virtuellen Durch die Neuanimierung persönlicher Daten in Kombination mit Live-Events an der Grenze von Theater und bildender Kunst. Seine Arbeit führt oft zu raumgreifenden Installationen, in denen Wiederholungen von Bildern und Körperbewegungen kombiniert werden, um ihre narrative Struktur zu unterstützen.

Ronald Bal hat einen BA in den Niederlanden als bildender Künstler abgeschlossen und wurde mit der Ausstellung "Best of graduates" in der Galerie Ron Mandos in Amsterdam ausgezeichnet. Seine Arbeiten sind in mehreren Museen und Projekträumen ausgestellt. Dazu gehören das Museum CODA in Apeldoorn, 21 Rozendaal in Enschede, der Nationale Kulturpalast in Sofia, das Grimmuseum in Berlin, das Europäische Kulturzentrum Palazzo Mora in Venedig und zeitgenössische Kunst Znaki Czasu in Torun. Darüber hinaus nahm Ronald Bal an verschiedenen Festivals und akademischen Konferenzen teil - wie Performance Art Oslo in Oslo, Creature Live Art in Kaunas, Venice International Performance Art Week in Venedig und der akademischen Konferenz an der Universität Leiden. Ronald Bal ist der Gründer der Open Performance Academy and Performance Art NL.

Eintritt frei!

1. August 2013 - 31. August 2013
Skulptur/Objekte/Video/Installation

u.a.mit Harro Schmidt

Donnerstag, 1. August 2013 um 18 Uhr

Begrüßung:
Dagmar Brand, Verein z. Förderung v. Kunstprojekten e.V.
Hauke Jagau, Regionspresident

Einführung:
Michael Stoeber, Kunstkritiker

Parkanlage Rittergut Edelhof Ricklingen, Am Edelhofe 8, Hannover-Ricklingen
1. August 2010 - 3. Oktober 2010
Burgwedel sucht den Stein der Weisen
Audioinstallation im Alten Park an der Thönser Straße in Großburgwedel.