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Heute, Dienstag, 3. August 2021
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1. August 2021 - 29. August 2021
BYE BYE BINARY - Ausstellungsprojekt zum Thema Gender
Im eigenen Kopf, im Familien- und Freundeskreis, in der Politik – das Thema Geschlecht sorgt überall für Diskussionsstoff. Die Theorie, dass Geschlechtsidentität (Gender) sozial konstruiert wird, ist in wissenschaftlichen Kreisen mittlerweile weit verbreitet, Rollenklischees und Stereotypen prägen unser Bild davon was „typisch männlich“ und was „typisch weiblich“ ist. Spätestens seit der Änderung des Personenstandsgesetz im Jahr 2018, die die Angabe „divers“ ins Geburtenregister für Menschen ermöglicht, die weder dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zugeordnet werden können, wird die Binarität der Geschlechter – das heißt die strikte Aufteilung in Frau und Mann – auch rechtlich infrage gestellt. Die kürzlich vom Bundestag abgelehnten Anträge zum sogenannten Selbstbestimmungsgesetz, zeigt allerdings, dass hier noch viele Fragen ungeklärt sind.
KÜNSTLER*INNEN ERFORSCHEN GESCHLECHTSIDENTITÄTEN

Die Ausstellung Bye Bye Binary, die Ilka Theurich (Kuratorin) gemeinsam mit dem kreHtiv Netzwerk Hannover und einem 12 köpfigen Beirat organisiert hat, baut auf einem offeneren und diverseren Ansatz zur Geschlechtsidentität auf. Die beteiligten Künstler*innen erforschen durch Installationen, Videos, Skulpturen und Klangkunst bestehende Geschlechternormen und vor allem das eigene Erleben von Geschlecht, jenseits gesellschaftlich vorgegebener Grenzen. Im Vordergrund steht dabei die Frage, wie Geschlechtsidentität durch Performance geprägt und auch verändert werden kann, oft indem der Körper selbst als Skulptur behandelt wird. Ziel ist es Geschlechterfragen nicht nur theoretisch zu verhandeln, sondern ein ganz praktisches Verständnis dafür zu schaffen, was echte Gleichberechtigung bedeuten muss und diesen Diskurs in Hannover in eine möglichst breite Öffentlichkeit zu tragen. Entstanden ist eine vielseitige Ausstellung, die das Thema Gender in all seinen Facetten und auf ganz individuelle Weise beleuchtet.

Die zweiteilige Ausstellung wird an unterschiedlichen Locations zu sehen sein: In den Weltspielen (Weidendamm 8, 30167 Hannover) ab dem 01.08. und im Monkey's (Raschplatz 11G, 30161 Hannover) ab dem 08.08.

PART 1

WELTSPIELE
WEIDENDAMM 8

VERNISSAGE
01.08.2021, 11 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
DO.-SO. 15-19 UHR

TICKETS: SOLIDARISCHES PREISSYSTEM
14 / 10 / 7 / 5 / 3 / 1 Euro,
je nach Möglichkeit der Besucher*innen
Tickets gelten für beide Locations

PART 2

MONKEY'S
RASCHPLATZ 11G, 30161 HANNOVER

VERNISSAGE
08.08.2021, 11 UHR

ÖFFNUNGSZEITEN
DO.-SO. 15-19 UHR

Tickets und Rahmenprogramm finden sie demnächst hier: Byebyebinary.krehtiv.de
19. August 2019 - 21. August 2019
18:30-22:00 - 20. OPEN International Performance Art Festival
1. Festivaltag: 19.08.2019
Einlass/Beginn: 18:00 Uhr / 18:30 Uhr
Ort: Pavillon Hannover – Kleiner Saal,
Lister Meile 4, 30161 Hannover
Eintritt frei!

2. Festivaltag: 20.08.2019
Einlass/Beginn: 18:00 Uhr / 18:30 Uhr
Ort: Turba Gallery -
Stephanusstraße 23, 30449 Hannover
Eintritt frei!

3. Festivaltag: 21.08.2019
Einlass/Beginn: 18:00 Uhr / 18:30 Uhr
Ort: Studio: Ilka Theurich -
Zur Bettfedernfabrik 3, 30451 Hannover
Eintritt frei!

Die 20. Edition des legendären chinesischen OPEN International Performance Art Festivals wird am Montag, den 19. August 2019 im Kulturzentrum Pavillon eröffnet. Zum ersten mal findet dieses Festival außerhalb Chinas, in Deutschland und der Schweiz statt.

2000 gründeten die Kuratoren Chen Jin, Shu Yang und Zhu Ming das Open International Performance Art Festival mit dem Ziel exzellente internationale Performancekünstler*innen vorzustellen und mit dem chinesischen Publikum in einen Austausch zu treten. Bisher wurde das Festival 19 Mal abgehalten und bot jährlich eine "freie Plattform für internationale Performancekunst". Viele der bisherigen Teilnehmer*innen beteiligen sich im Geiste der Unabhängigkeit, Offenheit und Ausdrucksfreiheit. Das Festival hatte und hat große kulturelle Bedeutung und wurde zu einer wichtigen Plattform unter den international arbeitenden Performancekünstler*innen.

Historisch betrachtet beschleunigte sich das Tempo der sozioökonomischen Reformen Chinas zu Beginn der neunziger Jahre. Der Informationsaustausch zwischen China und den USA sowie zwischen China und Europa war offener, und dies führte zu einem verstärkten Einfluss ausländischer Performancekünstler*innen auf chinesische Künstler*innen. Eine Vielzahl neuer Ausdrucksmittel stimulierte das kreative Denken chinesischer Künstler*innen, insbesondere der damals neuen Generation. In der Zwischenzeit veränderte sich auch die chinesische Gesellschaft, aber die neuen Ideen und Gedanken erreichten nur eine kleine, begrenzte Gruppe von Menschen.

In den letzen Jahren kam es immer wieder zu Zwischenfällen und inzwischen wird die Performancekunst in China als provokative Kunstform bezeichnet. Dieses hat Auswirkungen auf unabhängige Künstler*innen, Kurator*innen und freie Ausstellungs- und Aufführungsformate. 2019 werden wir nun die Offenheit der Besucher*innen Hannovers und noch weiterer Stationen gemeinsam mit den Koperationspartner*innen in Köln, Frankfurt am Main, Burgbrohl, Basel und Bochum auf die Probe stellen und diskutieren. Ganz im Geiste der Unabhängigkeit, Offenheit und Ausdrucksfreiheit.
2000 gründeten die Kuratoren Chen Jin, Shu Yang und Zhu Ming das Open International Performance Art Festival mit dem Ziel exzellente internationale Performancekünstler*innen vorzustellen und mit dem chinesischen Publikum in einen Austausch zu treten. Bisher wurde das Festival 19 Mal abgehalten und bot jährlich eine "freie Plattform für internationale Performancekunst". Viele der bisherigen Teilnehmer*innen beteiligen sich im Geiste der Unabhängigkeit, Offenheit und Ausdrucksfreiheit. Das Festival hatte und hat große kulturelle Bedeutung und wurde zu einer wichtigen Plattform unter den international arbeitenden Performancekünstler*innen.

Historisch betrachtet beschleunigte sich das Tempo der sozioökonomischen Reformen Chinas zu Beginn der neunziger Jahre. Der Informationsaustausch zwischen China und den USA sowie zwischen China und Europa war offener, und dies führte zu einem verstärkten Einfluss ausländischer Performancekünstler*innen auf chinesische Künstler*innen. Eine Vielzahl neuer Ausdrucksmittel stimulierte das kreative Denken chinesischer Künstler*innen, insbesondere der damals neuen Generation. In der Zwischenzeit veränderte sich auch die chinesische Gesellschaft, aber die neuen Ideen und Gedanken erreichten nur eine kleine, begrenzte Gruppe von Menschen.

In den letzen Jahren kam es immer wieder zu Zwischenfällen und inzwischen wird die Performancekunst in China als provokative Kunstform bezeichnet. Dieses hat Auswirkungen auf unabhängige Künstler*innen, Kurator*innen und freie Ausstellungs- und Aufführungsformate. 2019 werden wir nun die Offenheit der Besucher*innen Hannovers und noch weiterer Stationen gemeinsam mit den Koperationspartner*innen in Köln, Frankfurt am Main, Burgbrohl, Basel und Bochum auf die Probe stellen und diskutieren. Ganz im Geiste der Unabhängigkeit, Offenheit und Ausdrucksfreiheit.

Die teilnehmenden Künstler*innen in Hannover:

Chen Jin CHINA (Gründer des Festivals)
Hu Yefei CHINA
To Yeuk HONGKONG
Lai Chun Ling HONGKONG
Johannes Gerard NIEDERLANDE
Beate Linne GOSLAR
Carlotta Oppermann HANNOVER
Lotte Lindner und Till Steinbrenner HANNOVER

Kooperationspartner*innen in Hannover sind das Kulturzentrum Pavillon, die Städtische Galerie KUBUS, die Turba Gallery und das Studio: Ilka Theurich.

Kooperationspartner*innen für das deutsche und schweizerische Gesamtkonzept: Chen Yin (OPEN Festival - China), PAErsche (Cologne DE), Kaskadenkondensator (Basel CH), Kunstpavillon (Burgbrohl DE), orbit 24 (Frankfurt am Main DE),
Marita Bullmann (Interval Festival - Bochum DE), Studio: Ilka Theurich - project space (Hannover DE)

Gefördert wird dieses Festival in Hannover durch das Kulturbüro der Landeshauptstadt und den Arts Developement Fund of the Home Affairs Bureau of the Government of the Honkong Special Administrative Region.

Organisiert wird dieses Festival in Hannover vom Studio: Ilka Theurich – project space.